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Welche E-Gitarre passt zu mir? Finde deinen Gitarrentyp mit unserem Selbsttest

9. Okt.
13 Min. Lesezeit

Du möchtest eine E-Gitarre kaufen, weißt aber noch nicht, welches Modell wirklich zu dir passt? Vielleicht gefällt dir der klassische Look einer Telecaster, du liebst aber gleichzeitig den Sound einer Les Paul. Oder du fragst dich, ob eine Stratocaster für deine Musik die bessere Wahl wäre.

Welche E-Gitarre passt zu mir Ratgeber von MagTone
Die Qual der Wahl: welche E-Gitarre passt zu mir?

Damit bist du nicht allein. Bei der großen Auswahl an Bauformen, Tonabnehmern und Ausstattungen fällt die Entscheidung oft schwer.

Dabei geht es beim Gitarrenkauf um viel mehr als die Frage, welche Gitarre am besten aussieht oder welche Marke dein Lieblingsgitarrist spielt.

Welche E-Gitarre zu dir passt, hängt vor allem von drei Dingen ab: deinem Musikgeschmack, deinem bevorzugten Sound und dem Spielgefühl.


In diesem Ratgeber findest du heraus, welcher Gitarrentyp zu dir passt. Unser E-Gitarren-Selbsttest hilft dir, zwischen Stratocaster, Telecaster, Les Paul und anderen Gitarrenformen zu entscheiden – egal, ob du Anfänger, Wiedereinsteiger oder erfahrener Gitarrist bist.


Welche E-Gitarre passt zu mir? Die Antwort auf einen Blick

Wenn du schnell eine erste Orientierung suchst, hilft dir diese Übersicht:

Du suchst ...

Dann probiere ...

Klare, knackige Sounds für Blues, Country und Indie

Telecaster mit Singlecoils

Vielseitige Clean-Sounds und hohen Spielkomfort

Stratocaster

Warme Leadsounds und kräftige Rock-Riffs

Les Paul mit Humbuckern

Einen leichten Rock-Klassiker mit gutem Zugang zu hohen Bünden

SG

Moderne Metal-Sounds und schnelle Soli

Superstrat mit Humbuckern

Verschiedene Sounds mit derselben Gitarre

Den offenen Klang einer E-Gitarre mit mehr akustischem Charakter

Semi-Hollow-Gitarre

Diese Empfehlungen sind Ausgangspunkte, keine festen Regeln. Eine Telecaster kann auch hervorragend für Metal funktionieren, und mit einer Les Paul lässt sich ebenso gut Blues oder Pop spielen.


Vor allem die Tonabnehmer und der Verstärker beeinflussen den Sound erheblich.

Noch unsicher? Dann finde jetzt mit unserem Selbsttest heraus, welche E-Gitarre am besten zu deinen Vorstellungen passt.


Der große E-Gitarren-Selbsttest: Welcher Gitarrentyp bist du?

Beantworte die folgenden sechs Fragen möglichst spontan. Du brauchst dafür kein technisches Vorwissen.

Notiere dir bei jeder Frage den Buchstaben deiner Antwort. Am Ende zählst du zusammen, welchen Buchstaben du am häufigsten gewählt hast.

Der Test ist eine praktische Orientierungshilfe. Er ersetzt keinen echten Vergleich verschiedener Gitarren, kann deine Auswahl aber deutlich eingrenzen.


Frage 1: Welche Musik hörst und spielst du am liebsten?

A) Country, Indie, Alternative Rock oder klassischen Blues. Ich liebe charaktervolle, direkte Gitarrensounds.


B) Funk, Pop, Blues oder melodischen Rock. Mir gefallen klare Akkorde, dynamische Sounds und vielseitige Gitarren.


C) Classic Rock, Hard Rock, Punk oder Metal. Ich mag kräftige Riffs und singende Soli.


D) Eigentlich alles! Mal Blues, mal Rock, manchmal Funk oder Metal. Ich möchte musikalisch möglichst flexibel bleiben.


Frage 2: Wie soll deine Gitarre klingen?

A) Knackig, drahtig und direkt. Ich mag einen deutlichen Attack und einen Sound, der sich im Bandmix durchsetzt.


B) Klar, offen und glockig. Besonders schöne Clean-Sounds sind mir wichtig.


C) Voll, warm und druckvoll. Meine Gitarre soll auch mit viel Verzerrung richtig gut klingen.


D) Das kommt auf den Song an. Ich möchte zwischen unterschiedlichen Klangcharakteren wechseln können.


Frage 3: Was ist dir beim Spielgefühl besonders wichtig?

A) Eine unkomplizierte, klassische Gitarre. Ich brauche keine überflüssigen Funktionen.


B) Ein ergonomischer Korpus, der sich beim Spielen möglichst angenehm anfühlt.


C) Ein kräftiges, sattes Spielgefühl. Die genaue Korpusform ist zweitrangig, solange Hals und Sound stimmen.


D) Ein Instrument, das sich langfristig an meine Bedürfnisse anpassen lässt.


Frage 4: Wie wichtig ist dir ein Tremolo-System?

A) Gar nicht. Eine feste Brücke reicht mir vollkommen.


B) Ich würde gerne gelegentlich mit einem Tremolohebel experimentieren.


C) Nicht besonders. Mir sind kräftige Sounds und eine zuverlässige Stimmung wichtiger.


D) Das weiß ich noch nicht. Ich möchte erst verschiedene Varianten ausprobieren.


Frage 5: Welche Gitarrensounds begeistern dich besonders?

A) Der direkte, brillante Sound einer klassischen Telecaster.


B) Der glockige, schwebende Klang einer Stratocaster, insbesondere in den Zwischenpositionen.


C) Druckvolle Humbucker-Riffs oder warme, singende Leadsounds.


D) Unterschiedliche Sounds – vom klaren Singlecoil über einen bissigen P90 bis zum kräftigen Humbucker.


Frage 6: Was möchtest du langfristig von deiner Gitarre?

A) Eine charaktervolle Gitarre, die genau meinen Lieblingssound liefert.


B) Eine vielseitige, komfortable Gitarre, die mich über viele Jahre begleitet.


C) Ein Instrument mit einem Sound, der mich beim Rocken und Solospielen begeistert.


D) Möglichst viele musikalische Möglichkeiten, ohne ständig neue Gitarren kaufen zu müssen.


Dein Testergebnis: Diese E-Gitarre passt zu dir

Zähle deine Antworten zusammen.

Welchen Buchstaben hast du am häufigsten gewählt?


Ergebnis A: Du bist der Telecaster-Typ

Deine Empfehlung: Eine Telecaster oder T-Style-Gitarre.

Du magst unkomplizierte Instrumente, einen direkten Sound und eine klare musikalische Persönlichkeit.

Telecaster Gitarren mit ergonomischem Korpus
Klassische Telecaster Gitarren mit ergonomischem Korpus

Eine klassische Telecaster besitzt normalerweise zwei Singlecoil-Tonabnehmer und eine feste Brücke. Sie ist besonders für ihren knackigen Attack und den charakteristischen Twang bekannt.

Doch die Telecaster ist keineswegs nur eine Country-Gitarre. Sie funktioniert auch hervorragend für Blues, Indie, Alternative Rock und viele andere Genres.


Das könnte dir besonders gefallen:

  • Direkter, prägnanter Klang

  • Klassische Optik mit hohem Wiedererkennungswert

  • Meist unkomplizierte Hardtail-Konstruktion

  • Dynamische Clean- und Crunch-Sounds


Worauf du achten solltest: Der eher kantige Korpus einer traditionellen Telecaster fühlt sich anders an als die konturierte Form einer Stratocaster. Probiere unbedingt beide Varianten aus.


Wenn du den klassischen Telecaster-Look mit ergonomisch optimiertem Korpus liebst, aber verschiedene Pickup-Sounds nutzen möchtest, ist auch die MagTone Classic-T interessant.


Ergebnis B: Du bist der Stratocaster-Typ

Deine Empfehlung: Eine Stratocaster oder S-Style-Gitarre.


Du legst viel Wert auf Komfort, Flexibilität und ausdrucksstarke Gitarrensounds.

Die Stratocaster gehört zu den bekanntesten E-Gitarren überhaupt. Ihr ergonomisch geformter Korpus und die große Auswahl unterschiedlicher Tonabnehmer-Konfigurationen machen sie für zahlreiche Gitarristen interessant.

Klassische Stratocaster-Modelle besitzen drei Singlecoils und ein Tremolo-System. Es gibt aber auch Varianten mit Humbuckern und festen Brücken.

Stratocaster Gitarren aus Deutschland
Verschiedene Stratocaster Gitarren

Das könnte dir besonders gefallen:

  • Angenehme, konturierte Korpusform

  • Charakteristische Clean- und Zwischenpositionssounds

  • Große Auswahl verschiedener Modelle

  • Wahl zwischen unterschiedlichen Tonabnehmern und Brückensystemen


Worauf du achten solltest: Entscheide, ob du ein Tremolo wirklich brauchst. Wenn nicht, kann eine Hardtail-Stratocaster die unkompliziertere Wahl sein.


Die MagTone Classic-S verbindet die Strat-Style-Bauform mit austauschbaren Pickup-Modulen und ist mit Tremolo oder Hardtail erhältlich.


Ergebnis C: Du bist der Rock- und Humbucker-Typ

Deine Empfehlung: Les Paul, SG oder eine moderne Humbucker-Gitarre.

Du magst kräftige Riffs, warme Leadsounds und eine Gitarre, die auch mit viel Verzerrung überzeugend klingt.


Besonders Modelle mit Humbuckern könnten zu dir passen.

Eine klassische Les Paul liefert häufig einen vollen, warmen Sound und ist bei Bluesrock- und Rockgitarristen beliebt.


Eine SG bietet einen anderen Korpuscharakter, häufig weniger Gewicht und einen guten Zugang zu den hohen Bünden.

Wenn du modernen Metal oder besonders schnelle Soli spielst, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Superstrats.


Das könnte dir besonders gefallen:

  • Voller, druckvoller Sound

  • Weniger anfällig für das typische Singlecoil-Brummen

  • Kräftige Rhythmusgitarren und singende Leads

  • Große Auswahl an Vintage- und modernen Humbuckern


Worauf du achten solltest: Nicht jeder Humbucker klingt gleich. Ein Vintage-Humbucker mit moderatem Output kann ganz andere Ergebnisse liefern als ein moderner High-Output-Pickup.


Ergebnis D: Du bist der vielseitige Gitarrist

Deine Empfehlung: Eine HSS-Stratocaster oder modulare E-Gitarre.

Du möchtest dich musikalisch nicht einschränken lassen.


Heute spielst du Blues, morgen Hard Rock und am Wochenende vielleicht eine Coverband-Show mit Songs aus völlig unterschiedlichen Genres.

Für dich ist es wichtig, dass deine Gitarre mehr als nur einen Klangcharakter bietet.

Eine HSS-Stratocaster ist ein guter Ausgangspunkt: Sie kombiniert normalerweise einen Humbucker am Steg mit zwei Singlecoils.


Eine andere Lösung sind modulare E-Gitarren, bei denen du die gesamte Tonabnehmer-Konfiguration wechseln kannst. Damit kannst du je nach Situation beispielsweise Singlecoils, P90-Pickups oder Humbucker einsetzen.

MagTone modulare E-Gitarren
Modulare E-Gitarren flexibel an dich anpassbar

Worauf du achten solltest: Überlege zuerst, welche Bauform dir am besten gefällt. Eine modulare Tele-Style-Gitarre fühlt sich schließlich weiterhin wie eine Tele-Style-Gitarre an.

Wenn du dich in diesem Profil wiedererkennst, könnte das MagTone-Modulsystem genau zu deinen musikalischen Vorstellungen passen.


Was, wenn du zwei Ergebnisse gleich häufig hast?

Das ist völlig normal. Vielleicht liebst du den Telecaster-Sound, bevorzugst aber das Spielgefühl einer Stratocaster.

Oder du möchtest kräftige Humbucker-Sounds, ohne auf eine ergonomische S-Style-Gitarre zu verzichten.


Dann kombiniere deine Ergebnisse:

  • A + B: Probiere Telecaster und Stratocaster direkt miteinander aus.

  • A + C: Eine T-Style-Gitarre mit Humbuckern oder P90-Pickups könnte passen.

  • B + C: Eine HSS- oder HH-Stratocaster ist einen Versuch wert.

  • A oder B + D: Behalte deine bevorzugte Korpusform und prüfe, ob austauschbare Tonabnehmer sinnvoll sind.

  • C + D: Eine vielseitige Humbucker-Gitarre mit zusätzlichen Schaltmöglichkeiten oder wechselbaren Modulen könnte interessant sein.


Das Entscheidende: Du musst nicht jeden Aspekt deiner Traumgitarre von einer einzigen traditionellen Gitarrenkonfiguration abhängig machen.


Welche E-Gitarre passt zu welcher Musikrichtung?

Dein Musikgeschmack ist eine wichtige Entscheidungshilfe. Allerdings gibt es nicht für jedes Genre eine einzige richtige Gitarre.

Musikrichtung

Gute Ausgangspunkte

Typische Tonabnehmer

Blues

Stratocaster, Telecaster, Les Paul

Singlecoil, P90, Humbucker

Funk

Stratocaster, Telecaster

Singlecoil

Country

Telecaster, Stratocaster

Singlecoil

Indie & Alternative

Telecaster, Stratocaster, Offset-Gitarren

Singlecoil, P90, Humbucker

Classic Rock

Les Paul, SG, Telecaster

Humbucker, P90

Hard Rock

Les Paul, SG, Superstrat

Humbucker

Metal

Superstrat, moderne Solidbody

Humbucker

Pop & Coverband

HSS-Stratocaster, modulare Gitarre

Unterschiedliche Konfigurationen

Jazz

Hollowbody, Semi-Hollow, Solidbody

Häufig Humbucker oder P90

Welche E-Gitarre passt zu mir für Rock?

Wenn du überwiegend Rock spielst, ist eine Gitarre mit Humbuckern häufig ein guter Ausgangspunkt.


Für klassischen Bluesrock können auch P90-Pickups hervorragend funktionieren. Du musst deshalb nicht zwangsläufig eine Les Paul kaufen.

Entscheidend ist, ob dir der Klang gefällt und ob du mit der Bauform gut zurechtkommst.


Welche E-Gitarre passt zu mir für Blues?

Für Blues sind Stratocaster, Telecaster und Les Paul gleichermaßen interessant.

Singlecoils werden häufig wegen ihrer Offenheit und Dynamik geschätzt. Humbucker ermöglichen dagegen oft warme, kräftige Leadsounds.

P90-Pickups sind eine weitere Möglichkeit, wenn du einen raueren, mittigen Klang bevorzugst.


Welche E-Gitarre eignet sich für Metal?

Für modernen Metal sind Humbucker besonders verbreitet. Sie eignen sich gut für verzerrte Riffs, präzise Palm-Mutes und hohe Gain-Einstellungen.


Neben den Pickups spielen aber auch Verstärker, Effekte, Saitenstärke und Stimmung eine wichtige Rolle.

Wenn du sehr tief stimmen möchtest, solltest du außerdem auf eine passende Mensur achten.


Welche E-Gitarre passt zu mir, wenn ich alles spielen möchte?

Wenn du viele unterschiedliche Musikrichtungen spielst, ist Flexibilität besonders wertvoll.


Eine HSS-Stratocaster oder eine modulare E-Gitarre kann sinnvoll sein, weil du damit unterschiedliche Pickup-Charaktere nutzen kannst.

Aber auch eine klassische Gitarre mit zwei Humbuckern und einem vielseitigen Verstärker deckt zahlreiche Genres ab.

Modulare Stratocaster E-Gitarre von MagTone Guitars
Stratocaster mit modularem System

Warum die Bauform allein nicht über den Sound entscheidet

Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass bestimmte Gitarrenformen automatisch einen bestimmten Sound liefern.


Eine Telecaster klingt nicht zwangsläufig nach Country. Und eine Stratocaster muss nicht immer den klassischen Strat-Sound haben.

Der elektrische Klang entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren, insbesondere der Tonabnehmer, ihrer Position, der Schaltung, des Verstärkers und deiner Spielweise.


Das bedeutet beispielsweise:

Eine Telecaster mit Humbuckern kann einen kräftigen Rock-Sound liefern. Eine Stratocaster mit Humbucker am Steg eignet sich ebenso für Hard Rock. Und eine Les Paul mit P90-Pickups klingt deutlich anders als eine traditionelle Les Paul mit zwei Humbuckern.


Deshalb empfehlen wir, die Bauform und die Tonabnehmer zunächst als zwei getrennte Entscheidungen zu betrachten.

Die Bauform bestimmt wesentlich, wie sich die Gitarre für dich anfühlt. Die Tonabnehmer beeinflussen maßgeblich, welche elektrischen Grundsounds du abrufen kannst.


Wenn du die verschiedenen Pickup-Typen genauer vergleichen möchtest, lies unseren ausführlichen Ratgeber: Singlecoil, P90 oder Humbucker – welcher Tonabnehmer passt zu mir?


Welche E-Gitarre passt zu meinen Händen und meiner Körpergröße?

Nicht nur der Sound ist entscheidend. Auch eine noch so gut klingende Gitarre bringt dir wenig, wenn du sie nicht bequem spielen kannst.


Die Halsform

Gitarrenhälse unterscheiden sich in ihrer Dicke, Breite und Form.

Manche Spieler bevorzugen ein schlankes Profil, andere fühlen sich mit einem kräftigeren Hals wohler.

Ein dünner Hals ist aber nicht automatisch schneller oder besser. Entscheidend ist, wie deine Hand darauf liegt und ob du auch längere Zeit entspannt spielen kannst.


Die Mensur

Die Mensur bezeichnet die schwingende Länge der Saite zwischen Sattel und Steg.

Bei klassischen Fender-Style-Gitarren beträgt sie häufig 648 mm beziehungsweise 25,5 Zoll. Viele Les-Paul-Modelle besitzen dagegen eine kürzere Mensur von etwa 628 mm beziehungsweise 24,75 Zoll.


Bei gleicher Stimmung, Saitenstärke und ähnlicher Konstruktion führt eine kürzere Mensur zu einer geringeren Saitenspannung.

Das kann sich besonders beim Ziehen der Saiten bemerkbar machen.


Das Gewicht

Eine schwere Gitarre kann sich im Sitzen angenehm anfühlen, nach einer langen Probe aber zur Belastung werden. Wenn du häufig im Stehen spielst, solltest du daher unbedingt das Gewicht und die Balance beachten.

Auch innerhalb derselben Modellreihe kann das Gewicht deutlich variieren, beispielsweise durch unterschiedliche Holzarten.


Die Saitenlage

Eine gute Saitenlage erleichtert das Greifen und sorgt für ein angenehmes Spielgefühl.

Ist sie zu hoch, benötigst du unnötig viel Kraft. Ist sie zu niedrig, können die Saiten schnarren.


Besonders für Anfänger ist eine saubere Gitarreneinstellung wichtiger als viele teure Ausstattungsmerkmale.

Unser Tipp: Teste eine E-Gitarre nicht nur fünf Minuten. Spiele einige deiner typischen Songs, Akkorde und Soli – am besten sowohl im Sitzen als auch im Stehen.


Welche E-Gitarre passt zu mir als Anfänger?

Wenn du gerade erst mit dem Gitarrespielen beginnst, musst du nicht sofort eine besonders teure E-Gitarre kaufen.


Für Anfänger ist vor allem wichtig, dass die Gitarre bequem spielbar ist, zuverlässig funktioniert und Lust aufs Üben macht. Eine preisgünstige Stratocaster, Telecaster oder andere gut eingestellte E-Gitarre kann ein hervorragender Einstieg sein.

Achte besonders darauf, dass die Saitenlage angenehm ist, die Bünde sauber verarbeitet sind und die Gitarre ihre Stimmung zuverlässig hält.

Auch das Aussehen spielt eine Rolle. Eine Gitarre, die dir wirklich gefällt, wirst du vermutlich lieber in die Hand nehmen.


Welche E-Gitarre ist für Anfänger am vielseitigsten?

Eine HSS-Stratocaster ist häufig ein guter Kompromiss. Sie kombiniert zwei Singlecoils mit einem Humbucker und ermöglicht dadurch unterschiedliche Klangcharaktere.

Wenn du allerdings hauptsächlich Metal spielen möchtest, könnte eine einfache Humbucker-Gitarre besser passen.


Die richtige erste E-Gitarre muss also nicht möglichst viele Funktionen besitzen. Sie sollte zu der Musik passen, die dich begeistert.


Welche E-Gitarre passt zu mir als fortgeschrittener Gitarrist?

Wenn du bereits einige Jahre spielst, verändert sich die Fragestellung.

Du kennst deinen Musikgeschmack, hast Erfahrung mit verschiedenen Verstärkern und weißt vermutlich schon, welche Halsformen dir gefallen.


Vielleicht besitzt du bereits eine gute Gitarre und suchst etwas, das dein bisheriges Setup sinnvoll ergänzt.

Stelle dir deshalb drei Fragen:


1. Welcher Sound fehlt mir aktuell?

Vielleicht besitzt du eine Stratocaster mit Singlecoils, möchtest aber zusätzlich einen kräftigen Humbucker-Sound.


2. Welches Spielgefühl bevorzuge ich?

Wenn du das Spielgefühl deiner bisherigen Gitarre liebst, kann es sinnvoll sein, ein Instrument mit einer ähnlichen Bauform zu wählen.


3. Brauche ich wirklich eine weitere Gitarre oder hauptsächlich einen anderen Pickup-Sound?

Manchmal ist ein zusätzlicher Klangcharakter wichtiger als ein weiteres Instrument.

Genau diese Überlegung hat auch die Entwicklung unseres MagTone-Modulsystems geprägt.


Eine E-Gitarre, verschiedene Sounds: Geht das wirklich?

Ja. Eine einzelne E-Gitarre kann sehr vielseitig sein.

Schon ein guter Verstärker und verschiedene Effekte ermöglichen große Klangunterschiede. Auch Pickup-Schalter, Coil-Splitting und unterschiedliche Tonregler erweitern die Möglichkeiten.


Allerdings verändert keine dieser Funktionen eine klassische Singlecoil-Schaltung vollständig in eine echte P90- oder Humbucker-Konfiguration.

Wenn du grundsätzlich verschiedene Tonabnehmertypen ausprobieren möchtest, gibt es dafür modulare E-Gitarren.

Tonabnehmer für modulare MagTone Gitarren
Verschiedene Tonabnehmermodule für modulare E-Gitarren

MagTone: Wähle dein Spielgefühl und wechsle deinen Sound

Wir bei MagTone Guitars fertigen in Deutschland E-Gitarren mit einem besonderen Konzept. Statt die Tonabnehmer fest einzubauen, sind sie gemeinsam mit der zugehörigen Elektronik in austauschbaren Modulen untergebracht.

Du kannst die komplette Pickup-Konfiguration in wenigen Sekunden wechseln – ohne Werkzeug, ohne Löten und ohne die Saiten abzunehmen.


Dafür stehen unterschiedliche Module zur Verfügung:

  • Twang King: Zwei Tele-Style-Singlecoils für klare, direkte Sounds und klassischen Twang.

  • Double Trouble: Zwei Humbucker für volle, druckvolle Rock-Sounds.

  • Mojo Bite: Zwei P90-Pickups für charaktervolle, bissige Blues- und Rock-Sounds.

  • Dark Matter: Zwei aktive EMG-Humbucker für moderne, durchsetzungsfähige High-Gain-Sounds.

  • Silver Jet: Zwei Filter’Tron-Humbucker für brillante Höhen, knackige Bässe und einen klaren, dynamischen Vintage-Sound mit charakteristischem Twang.


Alle Module lassen sich sowohl mit der Classic-T als auch mit der Classic-S verwenden.

Dadurch kannst du zuerst die Bauform wählen, die dir am besten gefällt, und später unterschiedliche Tonabnehmer-Konfigurationen ausprobieren.


Eine MagTone Classic-T mit Humbuckern bleibt natürlich eine T-Style-Gitarre. Der Modulwechsel verändert nicht ihre Mensur, Korpusform oder Ergonomie.

Er ermöglicht dir aber, verschiedene elektrische Klangcharaktere zu nutzen, ohne deine Gitarre jedes Mal umbauen zu müssen.


Welche MagTone passt zu dir?

Classic-T: Die richtige Wahl, wenn du den traditionellen Telecaster-Look und das direkte Spielgefühl einer T-Style-Gitarre bevorzugst.


Classic-S: Interessant, wenn du eine ergonomisch geformte Strat-Style-Gitarre suchst und zwischen Hardtail und Tremolo wählen möchtest.


Beide Modelle verbinden klassische Gitarrenformen mit dem MagTone-Modulsystem.

Welche MagTone E-Gitarre passt zu mir
MagTone Test-Set Inhalt

Was du vor deiner endgültigen Entscheidung testen solltest

Egal, für welchen Gitarrentyp du dich nach unserem Test entschieden hast: Bevor du kaufst, solltest du das Instrument möglichst selbst ausprobieren.

Nutze dazu diese fünf einfachen Schritte.


1. Spiele die Gitarre ohne Verstärker

Prüfe zunächst, wie die Gitarre in deinen Händen liegt.

Fühlt sich der Hals angenehm an? Ist das Gewicht passend? Kommst du problemlos an die Bünde?


2. Verwende deinen gewohnten Verstärkersound

Wenn du normalerweise Rock spielst, teste die Gitarre auch mit Verzerrung.

Wenn du Clean-Sounds bevorzugst, konzentriere dich auf klare Akkorde und einzelne Noten.

Eine Gitarre sollte nicht nur in einer bestimmten Vorführsituation überzeugen.


3. Probiere alle Pickup-Positionen aus

Schalte zwischen Hals- und Stegtonabnehmer sowie den möglichen Zwischenpositionen um.

Achte darauf, welche Sounds du tatsächlich verwenden würdest.


4. Spiele deine Lieblingssongs

Du musst beim Gitarrentest keine besonders schwierigen Soli spielen.

Deine gewohnten Songs verraten dir oft viel schneller, ob sich das Instrument richtig anfühlt.


5. Teste möglichst unter realistischen Bedingungen

Im Idealfall spielst du deine neue E-Gitarre zuhause, im Proberaum oder im Studio.

Denn erst in deiner gewohnten Umgebung merkst du, ob sie zu deinem Setup passt.


Teste eine MagTone 14 Tage kostenlos zuhause

Deshalb bieten wir bei MagTone Guitars einen kostenlosen 14-Tage-Test an.

Du kannst eine Classic-T oder Classic-S mit zwei Pickup-Modulen bei dir zuhause ausprobieren.


Teste unterschiedliche Sounds an deinem eigenen Verstärker, spiele deine Lieblingssongs und finde heraus, welche Kombination dir am besten gefällt.

Der Test ist für Interessenten in Deutschland kostenlos, inklusive Versand und Rückversand. Du gehst keinen Kaufzwang ein.


Häufige Fragen: Welche E-Gitarre passt zu mir?


Welche E-Gitarre passt zu mir, wenn ich Anfänger bin?

Für Anfänger eignet sich eine gut eingestellte, bequem spielbare E-Gitarre, die zum eigenen Musikgeschmack passt. Stratocaster- und Telecaster-Modelle sind beliebte Ausgangspunkte. Wer Rock und Metal spielen möchte, sollte auch Gitarren mit Humbuckern ausprobieren.


Welche E-Gitarre ist der beste Allrounder?

Eine HSS-Stratocaster gehört zu den vielseitigen Gitarrenkonfigurationen, da sie Singlecoil- und Humbucker-Sounds kombiniert. Modulare E-Gitarren bieten zusätzliche Möglichkeiten durch austauschbare Tonabnehmer. Die beste Wahl hängt dennoch vom bevorzugten Spielgefühl ab.


Welche E-Gitarre passt zu mir für Rock und Blues?

Für Rock und Blues kommen Stratocaster, Telecaster, Les Paul und SG infrage. Singlecoils liefern häufig einen offenen Klang, P90-Pickups einen bissigen Charakter und Humbucker warme, kräftige Sounds. Wer beide Genres spielt, sollte unterschiedliche Pickup-Typen vergleichen.


Ist eine Stratocaster oder Telecaster besser für mich?

Eine Stratocaster ist häufig ergonomischer geformt und bietet bei klassischen Modellen mehrere charakteristische Singlecoil-Kombinationen. Eine traditionelle Telecaster besitzt einen direkteren Grundcharakter und eine feste Brücke. Keine der beiden Bauformen ist grundsätzlich besser.


Sind Humbucker besser als Singlecoils?

Nein. Humbucker sind normalerweise weniger anfällig für Brummen und können je nach Modell einen volleren Sound liefern. Singlecoils werden häufig wegen ihrer Klarheit und Dynamik geschätzt. Beide Pickup-Typen haben unterschiedliche Stärken.


Welche E-Gitarre eignet sich für kleine Hände?

Eine Gitarre mit angenehmem Halsprofil, passender Sattelbreite und gut eingestellter Saitenlage kann für kleinere Hände hilfreich sein. Auch eine kürzere Mensur kann das Spielen erleichtern. Die tatsächliche Halsform solltest du aber selbst ausprobieren.


Brauche ich für verschiedene Musikrichtungen mehrere Gitarren?

Nein. Mit einer vielseitigen E-Gitarre, einem geeigneten Verstärker und passenden Effekten lassen sich viele Genres abdecken. Wenn du unterschiedliche echte Pickup-Konfigurationen verwenden möchtest, kann eine modulare E-Gitarre eine interessante Alternative sein.


Kann man Tonabnehmer bei einer E-Gitarre wechseln?

Ja. Bei klassischen E-Gitarren erfordert ein Tonabnehmerwechsel normalerweise das Öffnen der Elektronik und Lötarbeiten. Bei MagTone Guitars lassen sich komplette Pickup- und Elektronikmodule ohne Werkzeug und ohne Saitenwechsel austauschen.


Wie finde ich heraus, welche E-Gitarre wirklich zu mir passt?

Beginne mit deinem Musikgeschmack und dem gewünschten Klang. Probiere anschließend unterschiedliche Bauformen und Pickup-Konfigurationen aus. Ein Gitarren-Selbsttest kann deine Auswahl eingrenzen, die endgültige Entscheidung solltest du aber anhand des tatsächlichen Spielgefühls treffen.


Fazit: Welche E-Gitarre passt wirklich zu dir?

Die richtige E-Gitarre findest du nicht allein durch technische Daten, berühmte Markennamen oder Empfehlungen anderer Gitarristen.

Entscheidend ist, dass sie zu deinen musikalischen Vorstellungen und deinem persönlichen Spielgefühl passt.


Wenn du einen direkten, charaktervollen Sound suchst, könnte eine Telecaster zu dir passen. Wenn du Komfort und klassische, vielseitige Clean-Sounds schätzt, ist eine Stratocaster interessant.


Für kräftige Rock-Sounds lohnt sich ein Blick auf Humbucker-Gitarren wie Les Paul, SG oder Superstrat.


Und wenn du unterschiedliche Musikrichtungen spielst, musst du dich nicht zwangsläufig auf einen einzigen Tonabnehmertyp festlegen.

Unser wichtigster Tipp: Wähle zuerst die Gitarre, die du gerne spielst. Danach kümmere dich um den passenden Sound.


Fragst du dich noch "welche E-GItarre passt zu mir?" oder bist noch unsicher, welcher Gitarrentyp zu dir passt?

Wir helfen dir gerne persönlich dabei, die richtige MagTone und passende Pickup-Kombination zu finden.

Oder du probierst es einfach selbst aus:

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